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Das Wetter im Rollenspiel
Jahreszeit
Es ist Herbst


Wetter
Ein leichter Wind zieht durch den Wald. Die Sonne scheint und am Himmel ziehen einige Wolken entlang.


Tageszeit
Die Sonne hat ihren höchsten Punkt erreich und die Vögel singen ihr Lied. Es ist Mittags.

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 Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende

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AutorNachricht
Cyryn

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BeitragThema: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Di Okt 30, 2012 1:48 am

Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende


    Ein leichter Windzug streift durch den Wald, die Äste wackeln in dem leichten Wind. Die Bäume hatten ihre Blätter verloren und diese hatten sich auf den Boden des Waldes nieder gelassen. Zwei Füchse striffen durch den Wald in dem sie nun schon seit sehr langer Zeit leben. Sie trafen nur sehr selten auf Artgenossen und gingen diesen dann meistens aus den Weg. Jeder hatte seine Ecken wo sie Jagten, bis die Al jährige Jamsession kam. Jäger drangen weiter als sonst in den Wald ein und bedrängten die Bewohner des Waldes. Sie wurden zusammen gedrängt, sie wusste nicht wie ihnen geschah oder woher diese Menschen wussten wo sich die Füchse aufhielten. Der Wind trug immer wieder das knallen von den Waffen der Menschen zu den Füchsen. Aber der Abend brach Letzt endlich an und sie waren vorüber gehend in Sicherheit. Immer mehr Füchse trafen aufeinander und besprachen sich über die Menschen, sie würden solange die Menschen im Wald waren zusammen bleiben. Zur Not auch gegen sie Kämpfen. Aber die Chancen zu gewinnen waren niedrig. Cyryn und Silver wurden vorübergehend zur Leitung der Meute erwählt da sie sich am besten im Wald auskannten.

    In der ferne, weit weg von der neu zusammen geschlossenen Meute, liefen die Jäger zurück zu ihren Autos. Sie machten sich auf den Heimweg einige stellten sich noch eine weile zusammen und besprachen wie sie morgen vor gehen würden. Einige von ihnen Steckten sich eine Zigarette an und rauchten eine. Sie nickten an den passenden Stellen und immer wieder waren Proteste zu hören. Es dauerte eine ganze weile bis sie sich schließlich einig waren und den Wald verließen. Es hatte seit einigen Tagen nicht mehr geregnet und die Blätter lagen trocken auf den Boden. Unter den Füßen der Männer war immer wieder das knirschen der trockenen Blätter zur hören. Sie warfen ihre Zigaretten in einen Blätterhaufen und verließen den Wald. Ohne noch einmal zurück zu gucken.
    Kleine Dampfschwaden stiegen von dem Blätterhaufen auf, die Blätter fingen das Brennen an!

    Unterdessen hatte sich die Lage bei den Füchsen etwas entspannt, sie legten sich etwas verstreut hin um sich schlafen zu legen. Sie müssten für morgen stark sein, ihre Kräfte schonen. Aber die ruhe hielt nicht lange an. Silver erwachte aus ihrem Schlaf und sofort stieg ihr der Geruch vom Qualm in die Nase es brennt! Sie schlug Alarm und alle Füchse erwachten aus ihrem Schlaf, es brennt! Stieß sie hervor. Alle sahen sich panisch um und entdeckten dann auch die Flammen die sich immer weiter zu ihnen kämpften. Das knistern der Blätter, die verbrannten, waren zu hören und der Qualm schien immer dicker zu werden. Sie alle flohen aus dem Wald, in eine unbekannte Welt.


Der Plot beginnt damit das eure Füchse sich im Wald befinden und vielleicht auf andere Füchse treffen. Die Menschen kommen dann etwas später dazu.

Liebe Grüße & viel Spaß, das Team von Shadow Paradise Smile

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Silver
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Fr Nov 02, 2012 10:00 am

BAMM!
Ein lauter Schuss ertönte und ein kleiner, schwarzer Schatten huschte durch das Dickicht.
Schnell und geschickt wandt sich die Silberfüchsin Silver durch den Wald.
Jeden Tag muste die Füchsin ums Überleben kämpfen doch sobald die bunten Blätter
von den Bäumen vielen begann eine besonders schwarze Zeit für die Füchse.
Jedes Tier hatte es zu dieser Zeit scher doch die Füchse am schwersten!
Blitzschnell kroch Silver unter Ästen hervor, sprang über Steine und sah sich ab
und zu um. Die Füchsin wusste sich zu helfen was das Überleben im Wald anging war
sie ein Ass, eine Meisterin in ihrem Fach. Über Zweibeiner konnte sie manchmal nur fies Lachen.
Schnell und wendig steuerte sie den großen Bau an. Noch einmal hüpfte sie auf einen Stein
und schaute nach Menschen ausschau. Diese Pelzlosen mit der kleinen Wölfen wie sie einige
Füchse nannten. Silver jedoch wusste das die Tiere die sie bei sich führten Hunde waren.
Die "kleinen Wölfe" hatten einen guten Geruchssinn trotzdem waren sie keine besseren Überlebens-
Künstler wie sie. Aus Silvers Sicht war das sowieso niemand. Noch en Schuss ertönte und
die augen der Füchsin schaute hart in den Wald hinein. Dann verschwand sie flink in den Bau.
Ihr dünner Körper glitt durch den engen Eingang in die große Höhle.
Diese war größer als alle anderen Fuchs Bauten im Wald. Wahrscheinlich hatte früher
einst eine Dachs Familie darin gewöhnt doch der stinkende Geruch dieser dummen Vicher
wie sie Silver gerne nannte war schon längst von starken Fuchs Geruch überdeckt.
Der kalte Erd Boden war mit weichem Moss ausgestattet und in der Höhle herschte
ein angenemes Klima. Nicht zu warm jedoch auch nicht zu kalt.
Silver liebte diesen Bau für sie gab es keinen Besseren. Sie schwing ihren puschigen
Schweif um ihren dünnen Körper und schaute sich in der Höhle um.
Ihre schönen, braunen Augen waren klar doch kühl wie immer.
Trotz ihrer entspanntheit wusste sie was sich gerade im Wald abgespielt hatte
und sie war froh im sicheren Bau zu sein, denn draußen hatte gerade die Jagdsesoin begonnen.



(huscht durch Wald/ entkommt Jägern/ geht in Höhle)

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Cyryn

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Fr Nov 02, 2012 10:55 am

    Die Blätter an den Bäumen färbten sich langsam, sie färbten ihre Farben von einem saftigen Grün in ein orange/braun Ton. Der Herbst hatte seine Winde in den Wald des Rüdens gelenkt. Der Herbst war wohl die Schlimmste Jahreszeit des ganzen Jahres, viele denken vielleicht es sei der Winter. Aber nein, der Herbst denn dann kamen die Menschen in den Wald und fingen an auf sie Jagt zu machen. Es war schon so schwer Beute zu finden aber wenn die Menschen dann noch durch den Wald trampeln macht es die ganze Situation nicht besser. Die Tiere des Waldes schienen jedes Jahr zur gleichen zeit näher zusammen zu rücken, denn sie alle hatten den gleichen Feind, den Menschen. Cyryn hatte für die so genannten Menschen nichts übrig, er würde niemals begeistert von ihnen sein noch sich in deren Gegenwart aufhalten. Sie stanken fürchterlich und hatten scheinbar nichts besseres zu tun als ihnen die Beute zu verjagen.
    Der weiße Rüde lief durch den Wald und suchte nach einer Beute. Plötzlich wehte ihm der Geruch von Maus entgegen. Der Rüde schärfte seine Sinne und schleicht sich an seine Beute an. Ein lauter knall hallte durch den Wald und die Maus verschwand.

    ''Verdammte Menschen, verlasst den Wald!''

    Grummelte er vor sich hin. Wenn sie schon durch den Wald marschieren mussten dann wenigstens Leise. Cyryn verwarf schließlich den Gedanken an die Jagt und machte sich auf den Weg zurück zu seinem und Silvers Bau. Er prüfte immer wieder die Luft, aber die Menschen bewegten sich in der anderen Hälfte des Waldes. Besser für sie knurrte der Rüde und setzte seinen Weg zum Bau fort. Vor seinem Bau blieb er einen Augenblick stehen und prüfte die Luft auch Silver war zurück gekommen. Sie schien auch kein Glück gehabt zu haben. Er ging in den Bau und sein Blick schweifte einen Augenblick zu Silver hinüber. Er setzte sich in die nähe der Fähe und betrachtete sie eine weile.

    ''Wenn die Menschen noch länger hier bleiben verjage ich die auch mal''

    Grummelte Cyryn und wandte seinen Blick zu Silver.


{ Sucht Beute || genervt || geht zum Bau }

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Phoenix

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Do Nov 08, 2012 5:16 am

Die Herbstsonne wärmte die kleine Füchsin, die auf einem Felsen lag, auch wenn es immer kühler wurde in letzter Zeit. Phoenix genoss deshalb die letzten warmen Strahlen, auch wenn der sanfte Wind ihr kühl ins Fell blies. Die kleine Lichtung mit den Steinen hatte Phoenix zufällig gefunden. Sie lief noch immer davon, um irgendwo neu anfangen zu können. Bisher hatte man sie nicht gut aufgenommen, keine wollte einen Fremdling. Besonders jetzt, wo die Jagdsaison der Menschen begann, verzichtete man lieber auf Eindringlinge wie sie. Also blieb der Rotfüchsin nichts anderes übrig, als allein zu bleiben - vorerst. Ein Schuss ertönte, dann ein zweiter. Sofort war Phoenix hellwach und sprang auf. Ein prüfender Blick in den Wald, kurz lauschen - dann sprang sie von ihrem Sonnenplätzchen und huschte lautlos in den Wald. Sie hasste die Menschen, sie hatten ihr alles genommen, außer ihr Leben. Und nach dem trachteten sie nun, auch wenn sie es nicht genau wussten. Immerhin war den Menschen egal, was sie erbeuteten. Aber einen Fuchs.. den würden sie nicht verschmähen, niemals, Fuchsfelle waren sehr beliebt. Und da Phoenix wusste, dass sie keine Chance hatte, lief sie lieber davon. Das hatte nichts mit feige zu tun, sondern mit Selbsterhaltungstrieb. Sie würde sofort kämpfen, doch was nützte ein Kampf schon, wenn man eh verlieren würde und damit jede Chance, irgendwann vielleicht doch noch zu gewinnen? Wie auch immer.

[im Wald | weicht Jägern aus]

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Reniareth

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Do Nov 08, 2012 6:09 am

Wie ein schwarzer Schatten huschte die schmale, sandbraune Füchsin durch das Unterholz. Die klaren, hellen Augen huschten ununterbrochen hin und her; von der einen Seite zur anderen.
Renias Atem rasselte, auch wenn sie sich alle Mühe gab, ruhig und konzentriert zu bleiben. Panik war das letzte, was sie jetzt gebrauchen konnte. Von den Menschen mal abgesehen...
Schwere Stiefelschritte dröhnten hinter ihr. Die gejagte Füchsin zuckte unwillkürlich zusammen, als sie das aufgedrehte Jaulen der Hunde hörte, die wie von Sinnen an der Leine zerrten.
Mistviecher!
Nun hieß es, die Pfoten in die Hände nehmen und so schnell wie möglichst verschwinden.
Renia drehte sich nocheinmal kurz um. Was sie sah, lies sie augenblichlich alamiert herum schnellen. Die Jäger waren näher, als sie erwartet hatte...
Mist!
Erst viel später registrierte sie richtig, dass sie rannte. Im gleichmäßigen Rytmus berührten ihre Pfoten den feuchten Waldboden und hinterließen dabei kaum eine Spur. Ungewollt machte Renia sich kleiner, und länger. Ihre Schritte wurden immer größer und somit auch schneller. Die Füchsin horchte angestrengt, während sie so durch den Wald sprintete, kleiner Hindernisse übersprang und unter größeren hindurch kroch.
Das heisere Bellen und Jaulen der Hunde verstummte nur langsam. Es war ein Glück, dass sie alle an der Leine waren...
Atemlos und mit klopfenden Herzen blieb die Füchsin stehen und lauschte angespannt. Der Wald um sie herum war unwirklich ruhig. Kein Vogel zwitscherte, nirgends raschelte etwas Laub und sogar die Bäume schienen eisig zu schweigen.
Hastig wante sie ihren Kopf und suchte nun auch die ihr zur linken liegenden Seite des Waldes ab. Nichts.
Das konnte sowohl ein gutes, als auch schlechtes Zeichen sein...
Wie aus einem inneren Instinkt heraus setzte sie ihren Weg fort. Kaum ein Geräusch war zu hören, wenn ihre Pfoten lautlos und sanft den Boden berührten. Die Gefahr war noch nicht gebannt, und dies war ihr auch mehr als nur klar. Sie fürchtete die Jäger nicht. Es waren die Hunde, die ihren Respekt hatten.
Die Menschen sind viel zu doof, um mich fangen zu können. Aber die Hunde, die sie immer bei sich haben...
fuhr es ihr durch den Kopf, als sie ein weiteres Mal aufmerksam aufsah und ihren forschen Blick umher schweifen lies. Ihre Kehle war trocken und langsam machte sich doch die Müdigkeit bei ihr sichtbar.
Die im Herbst ohnehin schon karge Beute wurde unnötig von den Menschen verscheucht. Das Wasser lief ihr im Mund zusammen, als sie an die dürre Maus dachte. Es war praktisch ein Festmahl gewesen; und drei Tage her.
Drei Tage ohne gescheites Futter,
dachte Renia missgestimmt und brummte etwas unverständliches. Im selben Moment zuckte sie erschrocken zusammen. Ein Geräusch drang zu ihr hinüber. Es klang seltsam laut in dieser Stille. Instinktiv duckte die Füchsin sich tiefer ins Laub, die Augen starr nach vorne gerichtet...


[flieht vor Jägern | macht sich so ihre Gedanken | hört etwas]

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Ich lache, auch wenn ich schreien könnt.
Ich lache, auch wenn ich sterben möcht.
Ich lache, damit ihr denkt,
es sei alles in Ordnung.
Ich lächle, auch wenn es mir dreckig geht.
Ich lächle, auch wenn ich weinen könnt.
Ich lächle, damit es euch gut geht,
damit ihr keine Schuld empfindet.

Ich strahle, auch wenn in mir die Dunkelheit herrscht,
Ich strahle, auch wenn ich mich dafür hasse.
Ich strahle, damit ihr nicht ,
meine Verzweflung bemerkt.
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Lu

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Sa Nov 10, 2012 1:10 am

Bimmel, bimmel bimmel. Es klingelte an ihren Hals herum. Lu schwenkte ihren Kopf begeistert hin und her. Das kleine Goldene Ding an ihren wunderschönen grünen Neon Halsband bimmelte fröhlich hin und her.

Toll! dachte sie sich begeistert.

Sie Sprang vom Schoss der Jägermeisters runter und schlich aus der Holztür raus. Die Jäger waren wieder unterwegs das heißt es gibt’s heute höchstwahrscheinlich ein saftiges Kaninchen für Lu. Sie tappte schwankend los das klingeln des Glöckchens hallte durch den Wald. Nun sah sie auch die Jäger und sprang auf sie zu. Die aber wiederum keine Notiz von ihr vernahmen.

Langweiler, genau wie mein altes Herrchen.

Bimmelnd verzog sie sich tiefer in den Wald hinein. Das schöne rote Laub knirschte unten den Pfoten der alten Fuchsdame und zerbröselte leicht. Lebensfroh sprang sie wie ein kleines Kaninchen durchs Laub und versank bei jeden Schritt tiefer darin. Sie schüttelte sich das tote Laub von ihren leuchtenden roten Pelz ab. Und trottelte bimmelnd weiter. Mäuse huschten unter ihren Pfoten entlang. Das Glöckchen an ihren Hals muss sie wohl aufgeschreckt haben. Sie zuckte desinteressiert mit der Schwanzspitze und setzte ihren Spaziergang durch den Wald fort. Jeder Schritt erzeugte ein gebimmel, dass man nicht überhören könne. Begeistert von der Bimmelmusik fing sie an zu summen und das gar nicht mal so schlecht.


{Freut sich über ihr neues Halsband|lauft begeißtert durch den Wald| albert wie ein Junges herum| und summt nach der Melodie des Glöckchens}
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Phoenix

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    So Nov 11, 2012 8:19 am

Phoenix trabte flink, aber nicht hektisch, durch den Wald. Nach einer Weile jedoch änderte sich das, denn zu ihrem Entsetzen erkannte sie, dass ihre Flucht sie fast in die Fänge anderer Hunde getrieben hätte. Die Rotfüchsin fühlte sich eingekesselt, und das gefiehl ihr nicht, ganz und gar nicht. So leise wie möglich und vorallem so rasch wie möglich schlüpfte sie durch das Dickicht, im Ohr das heißere Bellen der Jagdhunde. Sie mochte Hunde nicht, sie waren ihr zuwider.
Von allen Seiten schien ein Rascheln an ihre Ohren zu dringen, was Phoenix etwas verwirrte. Dennoch lief sie weiter, immer weiter, bis - BUMM. Sie krachte mit ziemlicher Geschwindigkeit in etwas hinein, sie fiel hin und rappelte sich sofort wieder auf. Was sie sah, verwirrte sie komplett: Sie blickte direkt in das Gesicht einer Steppenfüchsin.


[flieht vor Jägern | kracht in Renia rein]

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Reniareth

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Mo Nov 12, 2012 2:29 am

Der Angriff erfolgte nicht wie erwartet von vorne, sondern von der Seite. Ehe Renia wusste, wie ihr geschah, spürte sie einen gewaltigen Stoß in ihrer Flanke. Völlig unvorbereitet merkte sie, wie ihr Körper nachgab und ihre Pfoten ein Stück über den Boden rutschten. Jedes Ringen nach Gleichgewicht war vergeblich. Einen Moment später stürzte sie schon mit einem dumpfen Ton auf den blättrigen Boden.
Mist!
Hastig sortierte sie ihre Beine, um sich schon im nächsten Atemzug aufzurichten und kampfbereit in Richtung des Angreifers zu bewegen, bereit, diesen sofort anzugreifen.
Als ihr Blick die Rotfüchsin bemerkten, war es schon fast zu spät.
Was zum...
Augenblicklich stemmte sie ihre Pfoten in den weichen Boden und stoppte den Angriff abrupt, was wiederum zur Folge hatte, dass sie vorne rüber kippte und zum zweiten Mal in kürzester Zeit zu Boden ging.
Knackend brach ein Ast unter ihren Körper zusammen.
Fluchend rappelte Renia sich auf. Das verwirrte Gesicht ihres Gegenüber bemerkte sie gar nicht, schenkte ihm keinerlei Beachtung. Wut machte sich in ihr breit. Wut auf die Füchsin, Wut auf sich selber, auf ihre Blamage. Wut auf die Jäger, Wut auf alles.
Ohne groß Luft zu holen zeterte sie los.
"Was fällt dir denn ein, mich einfach so umzurennen! Hast du denn keine Augen im Kopf. Das hätte schreckliche Folgen haben können. Bist du wirklich so blöd, oder tust du nur so! Bestimmt stehst du mit den Jägern im Bunde, was? Es kann ja gar nicht anders sein. Kein normaler Fuchs verhält sich so! Bist du denn noch ganz dicht!"
Ihre harte Stimme hallte gut hörbar durch den Wald. Renia wusste, dass sie übertrieb, aber das scherte sie im Moment herzlich wenig. Nach einer Weile hörte sie atemlos auf. Ihre eigenen Worte echoten ihr noch durch den Kopf, und erst jetzt wurde ihr bewusst, wie bescheuert sie wirklich reagiert hatte. Dennoch lies sie sich nichts anmerken, nein, sogar im Gegenteil.
Selbstbewusst und fest sah sie die Füchsin an, immer noch verärgert und gereizt. Aber da war noch etwas, was sie störte.
Ihre "Gegnerin" war ein Stück größer, zwar nicht viel, aber dennoch etwas. Und es war ein bescheuertes Gefühl, den Kopf auch nur ein kleines Stück in den Nacken legen zu müssen, um seinen Gegenüber in die Augen sehen zu können.
"Hast du noch was zu deiner Verteidigung zu sagen?!"


[fällt hin | will ihren "Angreifer" angreifen | bemerkt Phoenix | fährt sie wütend an]

(out: bitte nimm ihren Ausbruch nicht persönlich. Sie ist halt oftmals so, auch wenn sie anders sein kann...)

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Silver
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Mo Nov 12, 2012 6:05 am

Silver blickte auf als sich der weiße Polarwfuchs Cyryn in dien Höhle gesellte.
Einerseits war sie verärgert das ihre schöne, einsame Ruhe gestört wurde anderseits erleichtert
da dem Fuchs Rüde Cyryn den sie immer als ihren Bruder angesehen hatte es gut ging
und anscheinend keine Verletzungen von sich getragen hat.
Er setze sich um redete davon das er die Menschen nicht mag u.s.w das war der
Silberfüchsin klar, sie hasste Menschen auch wenn es ein Lebewesen gab was
sie bis auf den qualvollsten Tod hasste dann waren es die Zweibeiner vorallem
die mit den Feuerstöcken diese langen, schlanken Dinger die Feuer spuckten konnte
Silver einfach nicht leidern. Sie mochte nichts von den Menschen schließlich hatten
ihre Waffen Silvers beide Mütter getötet. Gerade in der Jagdsesoin konnte man nie
vorsichtig genug sein. Die Füchsin drehte sich zu ihrem "Bruder" um und meinte
Ja! Ich hasse sie auch... scheiß Zweibeiner! zischte sie nach ihrem Satz in Gedanken.
Die Füchsin war jedoch froh in ihrem schönen, sicheren Bau zu sein.
Die Temperaturen in diesem waren sehr angenehm und der Boden war größenteils
mit Moos ausgestattet. Plötzlich hörte Silver ein lautes Rascheln. Es klang beinahe
wie dies von der kleinen Anfängern die die Jagdhunde der Menschen um den Hals trugen,
aber dieses Geräusch war etwas anders..... wie.... ein Glöckchen!
Silber hob ruckartig den Kopf und lauschte das Rascheln schien direkt
vor der Höhle zu sein. Silver hätte sich am liebsten einfach hingelegt und hätte geschlafen
doch dieser Geräusch ging einfach nicht aus ihrem Kopf ich schau mal nach sagte sie leicht
genervt zu Cyryn und tapste zu einem der geheimem Ausgänge sie steckte
den Kopf aus der Höhle und erblickte eine rote Füchsin mit einem Halsband um den Hals.
Jet war für sie geklärt wo das Rascheln her kam, aber warum die Güchsin dort ein
Halsband trug nicht! Silver hörte noch einen Schuss, aber weiter entfernt
und sie musterte die Fremde etwas. Ihr Geruch hatte etwas bedrohliches, stechendes....
Zweibeiner!


(spricht zu Cyryn/ hört Lu/ schaut aus der Höhle)

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Lu

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Mo Nov 12, 2012 6:19 am

Lu fing an zu singen. Als ein unbekanntes Geräusch neben ihr ertönte, verstummte sie und schaute rüber. Eine siberfarbende Füchsin glotze sie direkt an. Sie war mager, gar dürr. Lu ging selbstsicher auf sie zu.

He du! Was gibt es da zu glotzen?! Noch nie eine alte Fuchsdame gesichtet oder was.

Lu tappte bis zur Schnauze der silbernen und stellte fest, dass das arme Geschöpf noch dünner war als angenommen?!

Wer füttert dich den?! Geben dir deine Sklaven kein ordentliches Futter?! Schämen sollten sie sich.

Sie ringelte ihren buschigen Schweif um ihre Pfoten. Ein mieser Geruch stieg ihr in die Nase auf.

Fuu, du stickst wie eine vergammelte alte Ratte!
keifte sie froh und munter weiter.

Schon mal was von einem deftigen Schaumbad gehört. Mit einem Quietscheentchen drin?! Und etwas Hundeshampoo drauf. Damit du nicht wie Exkremente von einem Hund riechst?!

Die rote Füchsin legte ihren Kopf schief. Das Glöckchen klingelte dabei. Was sie aber herzlich wenig störte. Das war ihr lieber als der bitter Gestank der silbernen Füchsin!
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Silver
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Mo Nov 12, 2012 6:34 am

Silver schaute die Füchsin eine Weile an und musterte sie ganz frech
und offen ihre Augen fuhren ihren Körper ab und sie nahm nach einer Weile an
das dieses arme Etwas doch tatsächlich einem Menschen gehörte.
Hey Lady schonmal was von dem Begriff Nachtactiv gehört? meinte sie frech
zu ihr und ließ genervt die Augenglieder nach unten fallen.
Sie drehte etwas den Kopf und meinte darauf hin Sclaven? Meinst du diese häßligen
Zweibeiner? Du bist wohl ein Haustier von denen
? Silver schaute die Füchsin
schockirt ja beinahe angewidert an. Sie hatte je gehört das sich die Menschen
Hunde und Katzen hielten und auch einmal einen Hasen oder einen Vogel,
aber seitwann hatten Menschen Füchse? Silver muste sogar kurz schadenfoh lächeln.
Auf die Frage das sie stinkte und dünn wäre gab sie frech und beledigend zurück ja
ich bin schlank besser als fett zu sein oder? Ausserdem seh Pardon riche ich hier nur einen
der stinkt und das bist du du Föhnwelle
! Die Nackenhaare der Silberfüchsin
stellten sich auf als sie plötzlich einen Geruch warhrahm dieser Geruch... ja
dieser Geruch war der eines großen Hundes. Er war ganz in der Nähe.
Mit ihrem Schweif der noch in der Höhle war da nur ihre Kopf und ihre
Vorderpfoten heraus kuckten zappelte hin und her.


(unterhaltet sich mit Lu)

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Mo Nov 12, 2012 6:50 am

Lu lachte auf. Die silberne war witzig. So was hatte sie noch nie in ihren Leben gehört.

Ja natürlich gehöre ich zu den Menschen, was den sonst?! Und du hast den Haarschwung bemerkt, dass ist ja nett von dir. Und ich stinke nicht, ich habe mich ebend gerade gebadet. Mit einem Limettenshampoo. Wann du dich das letzte mal gewaschen hast will ich nicht wissen Flohball!

Die Füchsin ging in Angriffsstellung aber nicht wegen ihr sondern wegen was anderem. Sie schnüffelte kurz auf.

Was ist los kleines silberle?! Das ist doch nur Brutus. Er ist ganz nett und hat ein total fluffiges Fell. Schön zum kuscheln vor dem Kamin wenn das Feuer schön lodert. Hach Himmlisch! Soll ich dir Brutus vorstellen?! fragte Lu die silberne Füchsin.

Die mit gesträubten Fell und aufgerichteten Schweif da stand und lauerte. Sie stemmte sich mühsam auf und wartete auf die Reaktion der silbernen Füchsin.

{Unterhaltet sich mit Silver}
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Di Nov 13, 2012 3:58 am

Phoenix starrte die Steppenfüchsin nur ungläubig an, als diese sie angreifen wollte und im letzten Moment doch stoppte - und hinfiel. Phoenix wollte lachen, doch der Schock saß noch zu tief. Und außerdem zeterte die Füchsin plötzlich lauthals los, und egal wie eindringlich Phoenix sie anschaute, wie oft sie "Pssschhht!" machte, es half nichts. Und dann sollte sie sich auch noch verteidigen!
"Tut mir ja Leid. Ich musste vor den Jägern fliehen, und du hast kein Geräusch gemacht! Du hättest genauso gut ein Busch sein können, aber das warst du nicht, also bitte, es war nicht mit Absicht. Aber schrei doch nicht so, die Menschen sind schon viel zu nah und die Hunde haben leider ziemlich gute Ohren! Also komm, lass uns verschwinden!", sagte die Rotfüchsin mit leiser Stimme. Es war weniger ein Vorwurf, als ein verstecktes Kompliment.
Mit einem Satz war sie im nächsten Gebüsch und schaute dann auffordernd zu der Steppenfüchsin. Es war ihr egal, dass die beiden sich nicht kannten, hier zu bleiben würde beiden doch nur den Tod bringen. Dass Phoenix so selbstverständlich von einer gemeinsamen Flucht ausging, war einfach Teil ihrer Art - im Moment machte sie sich keine Sorgen darum, dass die Steppenfüchsin vielleicht zu sauer auf sie war.


[Entschuldigt sich bei Renia | will mit dieser verschwinden wegen Jägern]

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Reniareth

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Di Nov 13, 2012 9:49 am

Renias Schwanz zuckte nervös hin und her, während sie den Worten der anderen Füchsin lauschte. Recht schien diese ja zu haben...
Als sie dann auch noch erwähnte, dass sie wohl zu laut wäre, lief Renia vor Scham rot an. Ich habe mich benommen wie ein unwissender Welpe, der unfähig ist, zu Leben!, schalt sie sich in Gedanken und musste sich fest zusammen reißen, um nicht beschämt den Blick abzuwenden.
Das hast du doch nicht nötig!, versuchte sie dies auch noch zu bekräftigen, Du hattest Recht, ganz einfach. Sie hat einfach keine Augen im Kopf, sie hätte aufpassen müssen...
Es war ein Glück, dass die Rote keine Gedanken lesen konnte, oder jedenfalls nahm Renia dies an. Es wäre wohl noch lange so weiter gegangen, wenn diese nicht plötzlich zur Seite gehechtet wäre und Renia irgendetwas zu rief.
Es dauerte eine kurze Weile, bis Renia sich von ihren Gedanken getrennt und den Sinn der Worte erfasst hatte.
"Ich? Fliehen? Mit dir?!", gab augenblicklich die leise, kaum hörbare Reaktion, mehr aus Relfex als aus Bosheit.
Denn noch bevor der Satz ganz beendet war, galt ihre Aufmerksamkeit und Konzentration ganz allein den Wald. Die rechte Pfote schwebte ein, zwei Zentimeter über den Boden und alle ihre Sinne waren auf ihre Umgebung gerichtet. Ihr Körper schien bis zur Schwanzspitze hin aufs äußerste angesapnnt zu sein.
In der Ferne bellte ein Hund. Innerlich zuckte Renia zusammen.
Trotz der Entfernung waren die verhassten "Worte" klar und deutlich.
"Hier! Ich hab was!"
Irgendwas in ihr sagte ihr, dass dieses "was" die Jäger genau hier her bringen würde...
"Mist!"
Sofort schnellte Renia herum und sprintete zum Busch, wo die Rote wartete. Feindschaft hin oder her, es war nicht die richtige Zeit, sich anders zu entscheiden. Zumal sie selber ja wohl auch nicht ganz unbeteiligt an der womöglich baldigen Jagd war...
"Wir haben etwa 27000 Atemzüge im langsamen Tempo und 54000 wenn wir laufen Zeit, bis sie hier her gekommen sind. Das heißt, in menschlicher Sprache etwa fünfzehn Minuten. Sobald sie uns auf den Fersen sind, müssen wir uns trennen! Zu zweit sind wir eine leichtere Beute.",
erklärte sie in aller Hast und warf einen Blick zurück. Das Bellen war weiter angeschwollen und hallte nun gut hörbar durch den Wald.
Ein paar Vögel stoben auf. Kein gutes Zeichen.
"Mist-Tag!"
Alle Tagen waren Mist-Tage.
Renia sah die Rote noch einmal fest an.
"Und erwarte nicht, dass ich dir zur Hilfe komme, falls du so doof bist und den Hunden in die Fänge gerätst, dass das klar ist!",
fügte sie noch mit gereizter Stimme hinzu, auch wenn sie wusste, dass das in einen solchen Fall wahrscheinlich nicht ihr Handeln sein würde. Dennoch, die Füchsin sollte nicht denken, dass die gemeinsame Flucht sie gleich zu Freundinnen machte!
"Hast du's verstanden?!"
Das Bellen kam näher. Es war höchste Zeit, die Fliege zu machen...


[schämt sich, auch wenn sie es nicht zeigt | spricht mit PHOENIX | fordert sie ebenfalls zum Rückzug auf]
(bitte nimm Renias Handeln nicht persönlich. Sie ist halt so, und vieles redet sie sich auch einfach ein oder sagt es...)

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Ich lache, auch wenn ich schreien könnt.
Ich lache, auch wenn ich sterben möcht.
Ich lache, damit ihr denkt,
es sei alles in Ordnung.
Ich lächle, auch wenn es mir dreckig geht.
Ich lächle, auch wenn ich weinen könnt.
Ich lächle, damit es euch gut geht,
damit ihr keine Schuld empfindet.

Ich strahle, auch wenn in mir die Dunkelheit herrscht,
Ich strahle, auch wenn ich mich dafür hasse.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Mi Nov 14, 2012 1:29 am

Phoenix hörte Renia geduldig zu und nickte schließlich. So taktisches Denken war keine von ihren Stärken, also nahm sie es einfach hin. Also lief die Rotfüchsin los, ihre Ohren gespitzt und alle anderen Sinne auf die nahe Umgebung gerichtet. Jedes Stolpern oder auch nur Staucheln würde den Jägern wertvolle Sekunden geben, in denen sie aufholen konnten, ohne dass Phoenix voran kam. Und die Fremde würde ihr nicht helfen, das wusste sie. Schnell, aber nicht mit ihrem höchsten Tempo, sprang Phoenix durch den Wald, über Äste und Steine, Wurzeln und dorniges Gestrüpp. Ihr Fell war garantiert wieder dreckig, wie üblich, doch daran dachte sie nicht. Einfach nur weg hier, weit weit weg... das war die Hauptsache. Den Atem hielt sie so flach wie möglich, ihre Schritte kontinuierlich. Auch wenn Taktik nicht Phoenix' Stärke war, Ausdauer dafür um so mehr - weil sie wusste, wie sie so wenig Energie wie möglich verschwendete und trotzdem schnell voran kam. Die Büsche um sie herum raschelten nicht lauter, als würde eine Maus hindurchrennen, doch in Phoenix Ohren verursachte es einen schrecklichen Lärm, doch das Bellen der Hunde war weiterhin deutlich zu hören - und es schien lauter zu werden. Oder war das Einbildung? Phoenix wusste es nicht, aber das letzte, was sie tun würde, wäre stehen zu bleiben und es herauszufinden.

[hört Renia zu | flieht mit selbiger]
(Ist doch okay, ich weiß, dass Renia nun mal so ist. Ich nehm so etwas nie persönlich, du brauchst du nicht mehr entschuldigen, okay? (: )

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Mi Nov 14, 2012 7:03 am

Renia hatte gar nicht erst auf eine Antwort gewartet, sondern sprintete schon davon. Währned der ersten Schritte raschelte das Laub leise unter ihren Pfoten, ebvor sie den Lauftakt gefunden hatte und beinahe lautlos weiter huschte. Jedes leiseste Geräusch schien in der Stille doppelt, nein, dreifach so laut zu sein und ihr Körper zuckte jedes Mal unwillkürlich zusammen, wenn irgendwo ein Ästchen zerbrach.
Das Bellen und Jaulen lag wie ein Gewitter in ihren Nacken und kam mit rasender Geschwindigkeit näher.
Mist!
Schon zum wiederholten Mal an diesen Tag fuhr ihr dieses Wort durch den Kopf, während sie einen flüchtigen Blick zurück warf. Noch war kein Feind zu erkenne. Noch...
Ihr Brustkorb schmerzte und der Atem rasselte, sodass die Steppenfüchsin bedenken hatte, er könnte die Hunde auf ihre Spur führen. Ihr Herz schien auch nicht weniger Laut zu hämmern und ihre langen Schritte wurden taumelnder. Wie in Trance setzte sie eine Pfote vor die andere und wagte einen kurzen Seitenblick auf die Rotfüchsin.
In diesen Moment schob sich ihr Körper zwei Köpfe vor Renia, beinahe mühelos und lautlos schien sie vorwärts zu sprinten, ja, über den Boden zu schweben.
Der Neid durchfuhr sie wie ein Blitz, war aber so rasch wieder verschwunden, wie er gekommen war.
Im Gegensatz zu der Rotfüchsin war Renias Ausdauer mieserabel. Sie konnte schnell sein, aber dies nur über kurze Strecken. Und was nützte dies jetzt?!
Das Bellen war lauter geworden. Im Sekundentakt schien es näher zu kommen. Renia hatte das Gefühl, kaum von der Stelle zu kommen. Schon erreichte das Geräusch von knackenden Ästen ihr Ohr, das Hecheln der Jäger und schwere Pfoten auf weichen Boden.
Der Schreck fuhr Renia durch alle Glieder.
Augenblicklich warf sie ihren dünnen Körper zur Seite.
"Renn!"
Renia duckte sich unter einen quer liegenden Baumstamm und hechtete weiter. Dabei wagte sie einen kurzen Blick zurück.
Eine Horde von Jagdhunden stürmte dreizig Meter von der Stelle, an der sie die Rote verlassen hatte, um die Ecke. Angeführt von fünf kleinen Drahthaarigen, hinten folgten die Großen. Auch die Jäger liesen nicht lange auf sich warten. In ihrer unverständlichen Sprache schrien sie sich einander etwas zu, deren Sinn Renia nur erahnen konnte. Einer von ihnen war entdeckt worden. Nun stellte sich nur noch die Frage, wen?
Sie - oder die Rote...
Irgendwie fühlte sie sich schuldig. Schließlich war es ihre Schuld, die sie in dieses Schlamassel geführt hatten. Hätte sie sich vorhin nur nicht so gehen lassen...


[ flieht mit PHOENIX | entdeckt die Jagdhunde | trennt sich von Phoenix ]

(ok, danke

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Do Nov 15, 2012 4:05 am

Noch während Renia ihr etwas zurief, spürte Phoenix, dass es so weit war. Sie mussten sich trennen. Die Hunde hatten die Fährten der beiden aufgenommen, und wie auch Phoenix hatten sie eins bemerkt: Renia war langsamer und hechelte, als würde sie schon seit Stunden laufen. Sie hatte keine guten Chancen. Und ohne Nachzudenken sprintete Phoenix Renia hinterher, direkt ins Blickfeld der Hunde. Für einen Bruchteil einer Sekunde traf ihr Blick den der Leithundes - dann starrte sie wieder akriebisch nach vorn ins Gebüsch. Hinter ihr die Meute.
Nein, Renia würde Phoenix nicht retten. Aber wer hatte gesagt, dass Phoenix nicht Renia retten oder ihr helfen würde? Zwar war es unüberlegt, doch die Beweggründe waren einfach: Phoenix hatte mit ihrer Unachtsamkeit Renia angerempelt und somit wütend gemacht. Somit war auch sie Schuld, dass die Jäger sie verfolgten. Und das hier war irgendwie eine Entschuldigung.
Und außerdem hatte sie einen Plan. Sie hatte nicht allzu weit von hier einen Fluss passiert, und sie wusste genau, wo er lag. Sie war eine gute Schwimmerin, und das Wasser würde ihre Fährte verwischen. Der Fluss war ihre Rettung - sie musste ihn nur erreichen. Im Kopf überschlug sie alles: Sie hielt jetzt ihr höchstes Tempo, sie musste noch mindestens einmal so weit laufen, wie seit dem Beginn ihrer Flucht, eher weiter. Sie würde also kämpfen müssen, auch wenn sie das alles nicht so genau sagen konnte, wie Renia. Aber das war ja auch nicht Phoenix' Stärke, wie sie erneut feststellte. Und dennoch wusste sie eines genau: Es würde verdammt knapp werden, und im Moment hatten ihre Verfolger sogar größere Chancen.


[lockt die Hunde/Jäger von Renia weg | flieht Richtung Fluss]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Do Nov 15, 2012 6:17 am

Renia verstand stand immer noch wie vertseinert da, als sie die Hunde auf sich zustürmen sah. Instinktiv duckte sie sich tiefer in das kahle Geäst, wusste sie doch, dass es für eine Flucht zu spät war.
Während sie sich seelisch schon auf ihren letzten Kampf vorbereitete, musterte sie jeden Hund einzelnd. Die kleinen schienen stets die Nase vorne zu haben. Ihr Kläffen war besonders hell und laut und schmerzte in den empfindlichen Ohren der Füchsin. Trotz ihrer Größe waren sie muskulös und Renia konnte eine Reihe scharfer Zähne erkennen, die ihr tötlich zublitzten. An einen Frontalangriff war also nicht zu denken. Aber von hinten war es noch unverheißungsvoller. Der Boden bebte leicht unter den kräftigen Schritten der großen Hunde. Sie deckten sie Kleinen. Ein gezielter Hieb mit der Pfote und Renia würde Adieu sagen können...
Plötzlich geschah etwas, was ihre Pläne und Gedanken durchkreuzte. Die Rote...
Wie ein roter Blitzt tauchte sie auf, durchkreuzte die Fährten, und verschwand ebenso schnell wie sie gekommen war.
Was hat die denn jetzt vor?!
Beinahe unwillkürlich hob Renia den Kopf, um der Flüchtenden hinter her zu blicken. Die Hund schenkten ihr keinerlei Beachtung mehr. Stattdessen rauschten sie der Roten nach. In Renia selber begannen nun, zwei Seiten zu streiten.
Komm, du musst ihr folgen, sie überlebt das sonst nicht!
Lass das! Du bringt dich doch nur selber in Gefahr...
Aber sagtest du nicht selber, die fürchtest die Gefahr nicht?! Sie wollte dich retten und wird jetzt durch deine Schuld umkommen!
Sie wollte es doch selber. Du hast ihr nicht gesagt, dass sie sich zwischen dich und die Hunde stellen soll.
Und? Du bist ein egoistischen Ding, wenn du so handelst! Außerdem hast du, wenn sie es überleben sollte, Schulden bei ihr! Und stell dir dann mal vor, sie würde das den anderen weiter erzählen!...
Im nächsten Moment rannte sie schon.
Renia trat so leise wie möglich auf, während sie den Hundespuren folgte, was allerdings keiner Meisterleistung bedarfte. Gerade die Menschen liesen mehr als nur sichtbare Spuren.
Schon bald begann Renias Atem an, schneller und keuchender zu werden. Gewaltsam zwang die Füchsin ihre Pfoten, weiter zu laufen.
Der Gedanken, der Roten so gut wie möglich unter die Pfoten zu greifen, war zu einem festen Entschluss heran gewachsen. Das Bellen und Jaulen schien immer rascher zu verschwinden.
Welch eine Ironie..., fuhr es ihr durch den Kopf, Bis vor kurzem hoffte ich noch, dass mich dieses Bellen nie einholen würde, und dann renne ich ihm auch noch wie eine Bekloppte hinterher...
Das Bellen schien nun eine Kurve zu machen. Es erklang immer weiter Rechts.
Renia änderte kurzerhand die Laufrichtung. Statt den Spuren zu folgen, folgte sie nun den verklingenden Gebell. Und wenn sie Glück hatte, würd eise die Rote noch vor den Hunden eingeholt haben...


[sieht PHOENIX nach | beschließt, dass sie diese nicht allein lassen darf]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Mo Nov 19, 2012 8:21 am

In Phoenix' Kopf herrschte inzwischen Leere, zumindest so ziemlich. Es war, als würde ihr Atem darin widerhallen, ebenso wie ihre Schritte. Trampelte die Rotfüchsin wirklich so auf, oder bildete sie sich das nur ein? So langsam geriet sie doch außer Puste, immerhin lief sie unter höchster Anstrengung schon wieder eine ganze Weile. Aber so sicher war sie sich da auch nicht. Wie weit war es denn noch? Der Fluss musste doch bald auftauchen. Oder hatte Phoenix sich so sehr geirrt? Nun keimten wieder Gedanken in ihrem Kopf auf. Sie verfluchte ihr fehlendes taktisches Denken und ermahnte sich, nicht nachzugeben, sondern weiterzulaufen. Weiter und weiter und wei - Phoenix riss die Augen auf und geriet kurz ins Stolpern, doch sie fing sich sofort wieder. Sie musste sich zwingen, nicht nach rechts zu schauen, wo sie - wenn auch noch weiter entfernt - Schritte hörte. Wollten die Hunde sie etwa einkesseln? So ein unfaires Pack von Bestien! Mit neuem Ansporn und von der Wut und dem Hass getrieben, anstatt nur von Angst, versuchte Phoenix, nocheinmal schneller zu werden. Sie schaffte es nur sehr gering, kaum Ausschlaggebend, doch zumindest hatte sie nun die Kraft, durchzuhalten. Hoffte sie jedenfalls.
[Flieht immernoch | hört Reniareth - hält sie für Hunde]

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Mi Nov 21, 2012 9:15 am

Kann der Boden nicht mal aufhören, zu wackelm?
Je länger die Füchsin rannte, desto mehr hatte sie das Gefühl, dass der Boden nicht mehr "gerade" war. Er schien sich nach links und rechts zu neigen, nach oben und nach unten. Manchmal schien er sogar auf sie zu zusausen.
Reniareth wusste, dass das ganze mit ihren Laufen zu tun hatte, bessergesagt, mit ihrer Atemlosigkeit. Langsam verschwamm das Bild vor ihren Augen, wurde unscharf. Ihre Pfoten bewegten sich schon lange von selber, zum Glück.
Irgendwie meinte sie ständig, den heißen Atem ihrer Jäger im Nacken zu fühlen. Doch sie traute sich nicht, ihren Kopf zu wenden, in der Angst, dann zu stolpern. Denn dann war alles aus...
Phoenix wurde nochmal schneller. Reniareth bewunderte kurz die Schnelligkeit und die Ausdauer der Roten.
Wie hält sie das nur aus?,
schoss es ihr durch den Kopf. Doch im nächsten Moment ermahnte sie sich selber wieder.
Du hast es nicht nötig, andere zu bewundern. Bewunderung kann zum Unglück werden. Du darfst allein auf deine Stärken trauen!
Die Hunde hinter ihnen schienen immer näher zu kommen. Reniareth keuchte auf. In der Ferne erklang ein Rauschen...
Der Fluss.
Jemand pfiff. Etwas raschelte neben ihnen. Im nächsten Moment sprang etwas großes, schmales über Reniareth Kopf hinweg. Die Hunde schrien auf. Das laute Bellen piepte in Renias Ohren.
Doch sie achtete nicht darauf.
WIe in Trance rannte sie weiter. Dass die Hunde abdrehten, bekam sie kaum mit. Zum Fluss, sie mussten zum Fluss.
Ein Schuss peitschte an ihr vorbei, streifte leicht ihr Ohr. Aber es blieb bei einem.
Die Füchsin taumelte zur Seite, fing sich aber wieder und rannte weiter, der Roten hinterher.
Zum Fluss...

[folgt PHOENIX | wird von einem Reh überrascht | rennt weiter]


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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Mi Dez 12, 2012 3:41 am

Endlich war sie entkommen. Viel zu lange hatte sie in einem Käfig gesessen und nun war sie frei. Dumm nur, das Zoe keine Ahnung hatte, wie man sich in freier Wildbahn ernähren und überleben konnte. Ach, was soll nur aus mir werden, sagte sie leise und durchstreifte weiter den Wald. Bald traf sie auf ein älteres Fuchspärchen, welches ihr seine Hilfe anbot. Angesichts ihres Zustandes nahm sie die Hilfe dankbar an und lebte somit einige Monate bei den älteren Füchsen. Von ihnen lernte sie zu Jagen und sich zu Verteidigen. Doch die Übungen und Ausflüge wurden zunehmend ermüdender und schwerer, denn in ihrem Leib wuchs ihr Junges wohl behütet heran. Dann eines Tages war es an der zeit sich zu verabschieden. Die Geburt stand kurz bevor und Zoe wollte sich eine eigene Bleibe suchen. Danke für alles, sagte sie in einem sanften Tonfall. Ich habe euch so viel zu verdanken. Ohne euch wäre ich nie so weit gekommen... Sie blickte auf ihren Bauch. …Und er darin auch nicht. Das alte Fuchspärchen nickte. Das haben wir gerne gemacht, Kind, sagte die alte Füchsin. Du warst für uns wie eine eigene Tochter und auch wir haben dir zu danken für die wunderschöne gemeinsame Zeit. Ja, das fand ich auch aber vielleicht kommen ich und mein Nachwuchs euch mal besuchen. Das wäre schön, antwortete nun der alte Fuchs. Und du kommst wirklich zurecht?, fragte er leicht besorgt. Zoe nickte. Dann pressten sie ihre Schnauze auf das Brustfell des Fuchses und der Füchsin und ging los.

Es war eine lange Reise. Zoe merkte gänzlich wie ihre Kräfte schwanden. Doch sie hatte sich fest vorgenommen ihr Junges nicht in einer Einöde zur Welt zu bringen. Ich müsste den abgebrannten Waldteil bald zurück gelassen haben, dachte sie und merkte wie sich das Junge ungeduldig regte. Nur Geduld mein kleiner Schatz, flüsterte sie. Und weiter ging’s. Zu allem Übel, fing es auch an zu regnen. Das Fell der jungen Füchsin klebte nass uns schwer an ihrem gewölbten Körper. Blitze zuckten am Himmel, doch Zoe hatte den nicht abgebrannten Teil des Waldes erreicht. Hoffnung stieg in der Füchsin auf und sie schöpfte neue Kraft. Geschwind erreichte sie eine Felswand, welche an einer Stelle einen Riss entblößte. Vorsichtig lugte sie hinein. Es war trocken und warme Luft stieß ihr entgegen. In der nähe wuchs frisches Grün, welches vom Regen nicht erreicht wurde. Schnell ging Zoe auf es zu und rupfte große Büschel davon ab. Plötzlich durchzuckte sie ein heftiger Schmerz und sie ließ probt das trockene Grün fallen. Da hat es aber jemand eilig, presste sie unter Schmerzen hervor. Nur noch ein paar Minuten, mein Kleines. Dann zupfte sie wieder Grün vom Geäst, brachte es geschwind in die trockene Höhle und legte sich dort ein warmes und bequemes Nest mit aus. Immer wieder durchfuhren sie die Schmerzen der zunehmenden Wehen. Als sie endlich fertig war, war ihr Fell bereits wieder getrocknet und sie ließ sich schwer auf ihr Lager nieder. Um sich zu entlasten, legte die Füchsin sich auf die Seite und wartet auf die nächste Wehe.

Nach knapp einer Stunde war es vollbracht. Die Schmerzen wahren unerträglich gewesen aber letztendlich hatte Zoe einen gesunden und kräftigen Rüden zur Welt gebracht. Sie leckte ihn sauber und warm. Leise flüsterte sie seinen Namen. Miu. Ja, Miu soll er lauten. Dann presste sie das Kleine an sich und es fing gierig an zu saugen.


[entflieht aus dem Zoo/ verbringt einige Monate bei einem alten Fuchspärchen/ Geburt steht kurz bevor/ verlässt das Pärchen/ sucht sich eine eigene Höhle/ findet eine und bereitet sie zur Geburt vor/ gebärt ihr einziges Junges]
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Mi Dez 12, 2012 7:53 am

Alles um ihn herum fühlte sich plötzlich kalt und hart an. Wo war er? Er hatte keine Ahnung wo er war. Er wusste nur, dass ihm kalt war und, dass das, vorauf er zu liegen schien, hart war wie Stein. Es schüttelte ihn am ganzen Körper vor Kälte. Plötzlich spürte er etwas warmes, weiches. Unwillkürlich schreckte er zusammen als er dieses Neue Etwas fühlte. Dieses warme und weiche Etwas schob ihn über den harten und kalten Untergrund. Es war nicht gerade angenehm über diesen harten, kalten Stein geschoben zu werden aber nun war er von diesem warmen Etwas umgeben und schnell fühlte er sich wohler. Er drückte mit seinen winzigen Pfoten gegen eine weiche Wand die ihn einschloss und ihm dieses Gefühl von Geborgenheit gab. Plötzlich spritzte ihm etwas ins Gesicht. Er schleckte über sein Gesicht um dieses nasse Zeug von sich herunterzubekommen. Da bemerkte er, dass es gut schmeckte. Sehr gut sogar. Schnell versuchte er die Stelle zu finden von wo der Spritzer herausgekommen war und begann dort zu saugen. Er spürte, wie diese süßliche Flüssigkeit seinen Hals hinunter rann und sich in seinem leeren Bauch ausbreitete. In diesem Moment fühlte er sich rundum wohl und glücklich und er wünschte sich, dass dieses wohlige und warme Gefühl ewig anhalten würde.
Doch schließlich überkam ihn die Müdigkeit und er musste gähnen. Er rollte sich zu einer kleinen Kugel zusammen und schmiegte sich eng an den Bauch seiner Mutter. Ihre Wärme und ihr weiches Fell umgab ihn und er schlief schnell ein.

[alles um ihn herum fühlt sich hart und kalt an| spürt die warme Umgebung seiner Mutter| beginnt gierig zu saugen| schläft ein]
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Silver
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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Fr Dez 14, 2012 10:36 am

Silver sah die fremde Füchsin mit dem ihrer Meinung nach schrecklich richenden
Fell spöttisch an. Sie legte den Kopf schon beinahe auf ihre Pfoten doch ihre Unterseite
war sicherheitshalber immer noch in der Höhle. Ihr Schweif zuckte hin und her um ihren Bruder zu
zeigen das er sich dies hier unbedingt mal ansehen sollte. Die Silberfüchsin hätte nie gedacht das
es tatsächlich einen Fuchs gibt der sich den Menschen gewidmet hat. Menschen.... die größten
Feinde der Füchse. Wie oft hatte Silver schon einen Fuchs gesehen welcher durch
Menschenheit gestorben ist. Ihr eiskalter, braunäugiger Blick verhärtete sich leicht
als sie den Hund sah der sie fragend anschaute. Nun Föhnwelle ich merke schon... also entweder
ist es dieser stinkende Geruch an dir oder die Tatsache das du täglich mit den wohl dümmsten
und häßligsten Wesen rumhängst die es gibt
. In Silvers Augen war die Füchsin mit dem Glöcken um den
Hals- was Silver recht amüsant fand- eine Schande für ihre Tierart.
Die Fremde war zwar sauber doch was hatte Sauberkeit für einen Wert, wenn man in Gefangenschaft
der Menschen lebte. Nichts! Zumindest war dies die Meinung der grau-schwarzen Füchsin.
Sie musterte den Hund und die Fuchs Dame feindlich und doch spöttisch.
Sie stellte ihre Ohren auf als sie schon wieder einen Schuss vernahm der jedoch weitgenug weg war.


(redet mit Lu/ mustert beide/ hört unbedeutenden Schuss in der Ferne)

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Do Dez 27, 2012 1:42 am

Der Wind drehte sich und brachte den prickelnden Geruch nach Kaninchen mit.
Ohne auch nur die Augen zu öffnen, weitete Merle die Nasenflügel und las die nötigen Informationen aus der Luft. Junges Kaninchen, männlich – etwa fünf Fuchslängen entfernt, am Rand der Lichtung – ängstlich. Der Geruch nach Angst, der den Geruch des Kaninchens schwängerte und penetrant machte, war nicht zu übersehen. Normalerweise wäre so ein Tierchen die perfekte Beute für einen Fuchs gewesen. Aber Merle, die sich neben einem etwa fuchsgroßen, eckigen Felsbrocken zusammengerollt hatte, im schützenden Schatten des Steines, spitzte nicht einmal die Ohren. Das hätte ja auch nicht viel gebracht – sie war taub. Und auf dem linken Auge blind. Fürs Mäusefangen und für die Vogeljagd reichten ihre Fähigkeiten ja noch, aber Kaninchen waren viel zu flink und aufmerksam für Merle – meistens war die Albino-Fähe gezwungen, die Mülleimer zu plündern, die die Zweibeiner am Waldrand aufstellten, und in den Abfällen nach Fressbarem zu wühlen. Auch dieses Kaninchen hatte sie bereits bemerkt. Sie erkannte das an dem Geruch nach Angst, der schnell stärker wurde und bald den Körpergeruch des Kaninchens fast völlig überdeckte.
Merle blieb still liegen und atmete leise und flach in ihr dichtes Fell, versuchte so zu tun, als sei sie nicht da – versuchte sich vorzustellen, sie sei Teil des Felsens. Alle ihre funktionierenden Sinne – bis auf die Augen – waren auf das Kaninchen gerichtet. Nicht, weil sie vorgehabt hätte, es zu jagen. Sondern aus...ach, sie wusste es selbst nicht. Neugier? Interesse? Kaninchen waren für Merle weder Beute noch Feinde noch Rivalen, also störte es wohl niemanden, wenn sie sich für die kleinen Tiere interessierte. Sie konnte gut nachvollziehen, wie sich ein Tier fühlte, das ahnungslos auf eine Lichtung hoppelte und sich plötzlich seinem schlimmsten Feind gegenübersah.

Kurz verharrten beide Tiere reglos. Merle bemühte sich, nicht zu niesen und damit das Kaninchen zu verjagen, was ziemlich schwierig war, denn der Geruch nach trocknendem Lehm, der sie umgab, juckte furchtbar in der Nase. Und der Lehm juckte furchtbar auf der Haut. Merle wälzte sich oft im Schlamm am Flussufer, wenn sie unentdeckt bleiben wollte. Ihr weißes Fell war zwischen den Bäumen viel zu auffällig, und wenn sie sich im Schlamm wälzte, half das zwar nicht viel, denn die Erde bedeckte Merles Fell nie vollständig, aber zumindest sah sie dann nicht aus wie ein Nordpolbewohner, der sich verirrt hatte. (Na gut, auszusehen wie ein Schlammonster, das jemand mit Schneebällen beworfen hatte, war auch nicht viel besser, aber zumindest tarnte sich Merle so halbwegs, und der Geruch nach Erde überdeckte ihren Körpergeruch fast gänzlich.) Nur wenn der Lehm trocknete und anfing abzubröckeln (wobei er Merles Haar teilweise mitnahm), juckte es furchtbar. Es gab Zeiten, in denen Merle sich pausenlos kratzte, minutenlang.
Allmählich nahm der Angstgeruch ab, der aus der Richtung des Tieres auf Merles Nase einstürmte. Sie lockerte ebenfalls ihr Muskeln und dann, Stück für Stück, Millimeter für Millimeter, drehte sie langsam den Kopf in Richtung des Kaninchens und öffnete ihr gutes Auge einen Spalt breit. Ein Tier mit geschlossenen Augen kann leicht übersehen haben, aber die Art, Licht widerzuspiegeln, die Augen nun mal an sich haben, fällt im sonst recht „stumpfen“ Panorama des Waldes auf.
Da saß es, das Kaninchen. Es hatte eine entspannte Haltung eingenommen und schien etwas am Waldboden zu beschnuppern, aber wenn jemand ein so aufmerksamer Beobachter war wie Merle, merkte man, das die Nerven des Beutetieres zum Zerreißen gespannt waren: es hatte die Ohren gespitzt und bei dem kleinsten Geräusch fuhr es auf und sah sich um. Das Rascheln des Felles eines sich anschleichenden Fuchses hätte genügt, und das Kaninchen wäre mit einem steilen Sprung im Wald verschwunden. Es schien fahrig und hastig, schnüffelte immer nur kurz am Boden und hob dann den Kopf, um die Luft zu prüfen und sich umzusehen.

Merle verharrte in einer Art friedlicher, wohlmeinender Reglosigkeit. Sie hatte nichts gegen Kaninchen, im Gegenteil: Die Anwesenheit des kleinen Tiers war ihr sogar von Nutzen. Jedes Mal, wenn es das Ohr in eine bestimmte Richtung drehte, wusste Merle, dass es etwas gehört hatte; wenn es dann beunruhigt wirkte, wurde Merle ebenfalls nervös und witterte angestrengt, falls das Kaninchen eine Gefahr entdeckt hatte. Wenn das Kaninchen jetzt weggerannt wäre, wäre Merle ihm gefolgt, in der Annahme, dass das Kaninchen ein beunruhigendes Geräusch vernommen hatte – aus der entgegengesetzten Richtung als die, in die es floh. Die Anwesenheit des kleinen Tieres erlaubte Merle, sich etwas zu entspannen. Es war wie ein Abkommen, das zwischen beiden Tieren geschlossen wurde, von dem das Kaninchen aber nichts wusste: Ich jage dich nicht, und dafür ersetzt du meine Ohren. Genau solche „Abkommen“ mit eigentlichen Beutetieren waren es gewesen, die Merle auch dann zu etwas Besonderem gemacht hätten, wenn sie ein ganz normaler Rotfuchs gewesen wäre. Sie machte sich Gedanken über andere Tiere, beobachtete sie genau. Andere Füchse hätten an diesem Kaninchen nur das saftige Fleisch gesehen und sofort angefangen, sich anzuschleichen. Merle sah auch das weiche braune Fell, das an einer Stelle an den Rippen des Kaninchens in regelmäßigem Takt leicht zuckte: Dort musste das Herz sitzen. Und sie sah auch die gefühlvollen braunen Augen, sah die Aufmerksamkeit, mit der das Tier seine Umgebung überwachte. Einmal hatte Merle versucht, Chase zu erklären, was sie über die Tiere dachte und warum sie die Tiere nicht einfach Tiere sein ließ und fertig. “Versuch mal, dir vorzustellen, du seist ein Kaninchen“, hatte sie gesagt. “Wie denkt man wohl als Kaninchen? Wie nimmt man die Welt wahr?“ Und Chase hatte Merle nur verwirrt angeschaut und geantwortet: “Aber ich bin doch kein Kaninchen!“ Und damit war das Thema für sie abgeschlossen.
Sie hatte es nicht verstanden. Keiner verstand Merle.
Vor einigen Tagen war in Merles Nähe eine Krähe aufgetaucht. Warum, wusste Merle nicht, aber der schwarzgefiederte Vogel war in ihrer Nähe gelandet, hatte den Schnabel auf und zu geklappt – vermutlich hatte sie gekrächzt, Merle konnte es ja nicht hören – und hatte sich so nahe an die Füchsin herangewagt, dass diese erwogen hatte, den leichtsinnigen Vogel zum Frühstück zu verspeisen. Sie hätte nur kurz zuschnappen müssen, fertig. Aber irgendetwas an der Krähe war anders. Sie wollte etwas von Merle, hatte sie aus klugen dunklen Augen direkt angeschaut. Was, wusste die Füchsin nicht, aber als sie geknurrt hatte, war die Krähe auf Sicherheitsabstand gegangen und hatte Merle in Ruhe gelassen, auch wenn sie in ihrer Nähe blieb. Irgendwann war sie weggeflogen. Am nächsten Tag kam sie wieder. Diesmal war sie so mutig, dass sie sich auf Merles Rücken setzte und an ihrem Fell zupfte – sie triezte Merle regelrecht. Als die Füchsin, mit ihrer Geduld am Ende, nach dem Flügel der Krähe schnappte, zeterte der Vogel los, zappelte wild und schlug Merle so heftig mit dem freien Flügel auf die Schnauze, dass der Albino-Füchsin hören und sehen verging. Also hatte sie das eigensinnige Tier freigegeben. Jeder andere Fuchs hätte die Krähe schon längst getötet und gefressen, aber Merle empfand sie eher als – ja, als was? Als Belustigung. Beschäftigung. Und unangenehm war ihr die Gesellschaft der Krähe nicht gewesen. Heute hatte sich der zerrupfte schwarze Vogel noch nicht blicken lassen.

Merle schloss die Augen völlig, glitt ab in die warme Dunkelheit des Schlafs und hielt nur ihre Nase wach, die regelmäßig prüfte, ob sich im Geruch des Kaninchens irgendetwas alarmierend veränderte oder ob das kleine Tier die Fliege machte.
Und dann, plötzlich...
Der Schuss kam so plötzlich und unerwartet, dass es Merle hochriss wie ein Stehaufmännchen. Sie wäre fast wieder umgefallen, hielt sich aber wankend im Gleichgewicht und starrte alarmiert in den Wald hinein. Der starke Geruch nach Angst strömte erneut auf sie ein, und als sie sich nach dem Hasen umsah, sah sie nur noch einige Zweige dort wippen, wo er ins Gebüsch geflüchtet war. Sie hatte nichts gehört – natürlich nicht, wie auch? Ihre Ohren waren nichts als kleine, spitze, überflüssige, nutzlose Schmuckstücke auf Merles Kopf. Aber sie hatte andere Arten, Geräusche wahrzunehmen. Und diesen Schuss hätte selbst ein stocktauber, völlig blinder, ja selbst ein toter Fuchs nicht übergehen können.
Die Geräusche, die die Menschen machten, unterschieden sich so völlig von den Hintergrundgeräuschen des Waldes. Merle war keine Poetin – oder jedenfalls nannte sie sich selbst nicht so – aber die Anwesenheit von Menschen im Wald schien die Schwingungen von Luft und Licht, die Merle durch ihre Schnurrhaare empfing, empfindlich zu stören. Es war wie eine Biene, die im Pelz eines Fuchses zappelt und den ganzen Fuchs nervös macht, auch wenn sie nur an dieser einen kleinen Stelle in seinem Pelz hockt. Und auch das Geräusch des Schusses rüttelte Merle sofort auf. Es durchdrang sie wie wellenförmige Strahlungen, die durch den Boden fuhren, ihre Beine hinauf und in ihren Körper. Merle hatte sich angewöhnt, bei dem kleinsten Alarmzeichen alle ihre funktionierenden Sinne zusammenzuwürfeln und zum Funktionieren zu bringen. Jetzt erstarrte sie, hielt die spitze Schnauze in den Wind und nahm sorgfältig Witterung auf. Gleichzeitig stellte sie die Schnurrhaare breit und versuchte, eventuelle Warnzeichen zu ertasten. Wenn sie den Schuss durch den Boden fühlen konnte, mussten die Menschen sehr nahe sein.

Das Erste, das Merle auffiel, war eine plötzliche Bewegung in einem Busch rechts von ihr. Sie fuhr herum, aber es war nur eine Amsel, die hektisch mit den Flügeln schlagend davonflatterte, in die Richtung, aus der Merle gekommen war. Gut, überlegte die Albino-Füchsin. Wenn die Amsel in diese Richtung davonfliegt, kam der Schuss also aus der Anderen. Und...ah...da haben wir ihn ja. Den Geruch. Merle witterte so eifrig, dass sie sich fast auf die Hinterbeine stellte, aber darauf verzichtete sie lieber, erstens, weil das keine sehr würdevolle Haltung für einen Fuchs war, und zweitens, weil die Menschen, wenn sie wirklich so nahe waren, wie Merle dachte, durch ihr schneeweißes Fell schnell auf sie aufmerksam geworden wären. Der Schlamm, in dem sie sich gewälzt hatte, war größtenteils abgebröckelt, sodass sie nun aussah wie ein Schneehase im Herbst, wenn er anfängt, sein braunes Sommerfell gegen sein weißes Winterfell auszutauschen.

Ohne Probleme filterte Merle die Informationen aus der Luft, die sie brauchte. Der stechend bittere Körpergeruch von ungefähr fünf schwitzenden Menschen war das Erste, das sie roch. Dann erkannte sie noch den Geruch nach Verbranntem – das musste von dem Schuss kommen – und als sie das Maul beim Schnüffeln leicht öffnete, erkannte sie den metallischen Geschmack von Schießpulver aus der Zunge. Und als Nächstes...sie hatte es gewusst. Sie hatte es ja gewusst! Da war er, der Geruch, den sie erwartet und gleichzeitig befürchtet hatte, den sie mit Abenteuer und gleichzeitig mit tödlicher Gefahr verband: Hunde. Sie rochen wie Füchse, nur nicht so stark nach Raubtier und mehr nach diesen geschmacklosen kleinen Kötteln, die die Menschen ihnen zum Fressen hinstellten. Wie hatte sie die Anwesenheit ihrer tödlichen Feinde übersehen können, noch dazu, wo diese ihr so nahe gekommen waren?
Eine hastige Schnurrhaar-Analyse führte Merle zu dem Ergebnis, dass der Wind in ihre Richtung wehte und dass die Hunde mit ihren schlechten Nasen sie vorerst nicht wittern würden. Aber sie waren ihr zu nahe. Sich hier weiter aufzuhalten, wäre ein unnötiges Risiko gewesen. Also weg hier, der Amsel hinterher...

Und dann roch sie es. Fuchs. Ohne Zweifel. Dieser stechende Raubtier-Caniden-Geruch, vermischt mit einem Geruch, den man nicht genau identifizieren konnte, ein Geruch, der einfach Fuchs war. Genaueres konnte man da nicht unterscheiden. Und der starke, gut wahrnehmbare Geruch nach Angst. Offenbar waren die Hunde nicht auf der Suche nach Beute – sie hatten welche gefunden. Auch wenn die Zweibeiner, ungeschickt, wie sie waren, mit ihren Feuerrohren ihr Ziel verfehlt hatten – das sagte Merle die Tatsache, dass sie weder den Geruch nach Blut noch nach Tod in der Luft aus machen konnte – war da ein Fuchs in Gefahr. Und ob man von einer Kugel getroffen oder von den Hunden in der Luft zerrissen wurde, was spielte das für eine Rolle?
Eine Zeit, die ihr unendlich lange erschien, stand Merle nur da und witterte, um sicherzugehen, dass sie nicht in Gefahr war. Erst schien der Geruch unverändert. Dann – ein erneuter Ruck schien den ganzen Wald zu durchlaufen, die Blätter bogen sich, und eine neue Wolke von Gerüchen – Feuer, Metall, Schießpulver – wurde vom Wind mitgerissen und Merles Nase zugetragen. Aber es roch nicht nach Blut. Diese Jäger mussten erbärmlich schlecht im Zielen sein. Sie wollte gerade die Nasenflügel zuklappen und sich vorsichtshalber auf die Suche nach einem sicheren Ort machen, als ein neuer Geruch ihre Nase streifte: Der Geruch nach Angst, nach einem Tier, das einen stärkeren Körpergeruch hatte als die Füchse und Hunde, was darauf hindeutete, dass es größer war, und das nach Grünzeug roch – Reh? Merle zögerte. Was war da los? Fuchs, Hund, Mensch, Reh – war das eine Art Versammlung, oder was?
Während Merle noch dastand und versuchte, sich einen Reim auf die vielen vermischten Gerüche zu machen, wurden die Gerüche nach Mensch, Hund und Reh stärker. Blies der Wind stärker? Merles Schnurrhaare vibrierten und stellten fest, dass die Windgeschwindigkeit dieselbe war. Das musste bedeuten, dass die Hunde in ihre Richtung kamen! Oh verdammt... Merle verlor keine Zeit. Sie wusste nicht, was los war und warum ein Reh plötzlich die Jäger begleitete. Aber sie wusste, dass der ganze Haufen seltsamer Lebewesen viel zu nahe bei ihr war – nahe genug, um sie einzuholen, wenn sie nicht sofort die Flucht ergriff. Wenn sie Glück hatte, würde man sie vielleicht nicht bemerken..Merle holte tief Luft, dann wirbelte sie herum und flitzte davon wie ein Pfeil, so tief geduckt, dass ihr Bauch den Boden streifte.


[ ALLEINE | Döst neben einem Felsen | Beobachtet ein Kaninchen | „spürt“ den Schuss | riecht Menschen | Kaninchen flieht | Merle schnuppert | Riecht Reh | Reh führt Hunde zufällig in Merles Richtung | flieht ]

Sryy -.- Der Post ist todlangweilig und viel zu lang, ich weiß. De Nächste wird besser, versprochen!

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Onre

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BeitragThema: Re: Kapitel 1 - Der Anfang vom Ende    Do Dez 27, 2012 2:35 am

Onre ein Rotfuchs mit schwerer Vergangenheit tapste durch denn Wald. Seine Nase war Unbrauchbar geworden weshalb er sich auf sein Sehvermögen Verlies. Er tapste durch denn Wald als ein lauter knall einer Waffe in seiner Nähe ertönte. Er erschrack und rannte schnell vor dem Knall weg. Diese Waffen der Menschen, Diese Lauten Waffen, er konnte diese Waffen nicht mehr hören. so oft wurde er auf seinen Reisen von denn Geräuschen begleitet, wie oft war er nun schon in Menschengebiet eingedrungen? Wie oft ist er dabei denn Tod von der Schiepe gesprungen? und egal wo er hin ging immer hörte er die Waffen der Menschen Nicht schon wieder entfuhr seiner Samtenen weichen Stimme Warum verfolgen sie mich? Ich musst doch schon soviel Leid erfahren warum können sie mich nicht in ruhe lassen? dachte er während er weg rannte. Er rannte so schnell er konnte. Bis er sich in Sicherheit wogt. Puhh Das müsste an Abstand reichen. dachte er sich und sah sich um. Es war mugsmäusien still. Er schaute sich um und ging ganz leise weiter. Dann raschelte es und er fragte nun:Wer ist da? das rascheln wurde immer Lauter und damit auch sein Knurren. Dann kam etwas aus dem Busch gerannt.. Eine Rennende Lehmkugel? Nein Lehmkugeln rollen und rennen nicht! Onre Schafte es nicht auszuweichen und so stoß die Lehmkugel mit Onre zusammen. AUTSCH das tat weh! sagte Onre und sah das es sich hierbei um ein Fuchs handelte Obs nun ein Rüde oder eine Fähe war wusste er nicht denn schnuppern konnte er ja nicht mehr. Hallo Wer bist denn du? fragte nun Der drei Jahre alte Rüde. Sein Fell hatte etwas denn Aufschlag gefedert. Er schaute denn Fremden/fremde lieb an um zu vermitteln das er keine gefahr war für Sie oder ihn. Dann stand er auf und schaute sich kurz um. dabei immer achtend auf dem Fremden/fremde denn er wusste nicht ob er oder sie nun freund oder feind war. Naja innerlich hoffte er Freund oder Freundin. Er war jedoch die Ruhe selbst und ihm war kaum Anspannung anzumerken. Seine Ohren waren leicht aufgerichtet aber eher aus Neugierde als aus Angst oder Wut.

Naja jetzt nicht der Längste post aber ich denke es passt schon

_________________

der Fuchs der Sterne
Onre Sternentreue ist sein Name
Sterne zu beobachten das ist sein Hobby
Ruhig und besinnt aber auch mal anstrengend
Seine Ausdauer sehr ausgeprägt

Aber seine Rechtschreibung so mies wie noch nie!!!

ps. Bitte Rechtschreibfehler bei mir nicht bemängeln versuche schon mein bestes nicht alles falsch zu schreiben


Zuletzt von Onre am Do Dez 27, 2012 2:46 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Kuris und fett war vertauscht)
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